Kindermedizin

Der Kinderarzt, manchmal auch der Hausarzt, übernimmt die medizinische Versorgung und die Vorsorgeuntersuchungen der Kleinsten bis fast-Erwachsenen. Neben dem spezifischen medizinischen Fachwissen, braucht er viel psychologisches Wissen und Einfühlungsvermögen – für Kind und Eltern.

Häufige Krankheitsbilder​

Kinder werden häufiger krank als Erwachsene, da ihr Immunsystem noch nicht ausgereift ist und sie zudem anderen Kindern und deren Viren ausgesetzt sind. Folgende Krankheiten behandeln wir sehr oft:

Neugeborenengelbsucht
Neugeborenengelbsucht
Drei-Monats-Koliken
Drei-Monats-Koliken beim Baby
Infektionskrankheiten
Infektionskrankheiten
Grippe
Grippe
Magen-Darm-Grippe
Magen-Darm-Grippe
Scharlach
Scharlach
Wilde Blattern
Wilde Blattern (Windpocken)
Fieberkrampf
Fieberkrampf
Harnwegsinfekt
Harnwegsinfekt
Hand-Fuss-Mund-Krankheit
Hand-Fuss-Mund-Krankheit
Bindehautentzuendung
Bindehautentzündung
ADHS
ADHS - Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom
Allergien
Allergien

Entwicklungspsychologe und Kinderarzt in einem

Ein Kinderarzt versorgt nicht nur Krankheiten und Unfälle, er ist auch Entwicklungspsychologe. Während der ganzen Kindheit beobachtet er die sprachliche, kognitive und motorische Entwicklung.

Dabei kann er das Kind nicht losgelöst von seiner Umgebung betrachten, sondern muss das Umfeld und die Lebensumstände miteinbeziehen. Wächst das Kind nur zu Hause auf oder geht es auch in die Krippe oder zur Tagesmutter? Geht es den Eltern gut? Kommen sie mit der neuen Situation gut zurecht oder bräuchten sie Unterstützung? All diese Dinge sind wichtig und beeinflussen ein Kind.

Regelmässige Untersuchungen

Unsere Kinderärzte Dr. med. Swantje Vaihinger und Dr. med. Christoph Zeller betreuen Kinder von neugeboren bis zu 16-jährig. Empfohlen sind Vorsorgeuntersuchungen in regelmässigen Abständen: mit 1 Monat, mit 2 Monaten, mit 4 Monaten, mit 6 Monaten, mit 9 Monaten, mit 12 Monaten, mit 18 Monaten, mit 2 Jahren, mit 4 Jahren, mit 6 Jahren, mit 10 Jahren und mit 12 bis 14 Jahren.

Dabei untersuchen sie alle für die Entwicklung wichtigen Schritte und das körperliche und seelische Wohlbefinden des Kindes:

  • Essverhalten
  • Schlafverhalten
  • Sprachliche Entwicklung
  • Motorische Entwicklung
  • Gesundheitliche Entwicklung
  • Fragen nach Schulproblemen

Neugeborene von Anfang an begleiten

Sehr gerne übernimmt Dr. med. Swantje Vaihinger die Betreuung von Neugeborenen. Es ist für eine Kinderärztin immer schön, wenn sie ein Kind von der ersten Woche an begleiten kann. Auch für das Kind ist es entlastend, wenn alle Untersuchungen in der allmählich immer vertrauteren Arztpraxis stattfinden.

Blog: Wie häufig darf ein Kind krank sein?

Kaum ist eine Erkältung beim Kind vorbei, kommt auch schon der nächste Schnupfen. Viele Kinder scheinen sich von einer Infektion zur nächsten zu hangeln. Unsere Kinderärztin erläutert im Interview den Grund dafür und ab wann man genauer hinsehen sollte.

Diagnose & Therapie

Diagnose

Die Diagnose beruht immer auf Beobachtungen, dem persönlichen Gespräch und natürlich der körperlichen Untersuchung sowie den Laborwerten.
Folgende Untersuchungen führen wir in der Praxis durch:

  • Labor
  • Ultraschall der Säuglingshüfte
  • Seh- und Hörtest
  • Allergiediagnostik (Prick, Rast)
  • Röntgen

Therapie

Bei der Behandlung der Krankheiten arbeiten unsere Ärzte immer eng mit den Eltern zusammen und gehen dabei soweit möglich auf Wünsche bezüglich der Einnahme von Medikamenten ein.

Zusammenarbeit und Überweisung

Unsere Ärzte arbeiten wenn nötig mit weiteren involvierten Stellen wie z. B. Therapeuten zusammen. Bei grösseren Schwierigkeiten überweisen wir Kinder und Jugendliche an unsere hausinterne Kinder- & Jugendtherapeutin.

Zur Psychotherapie

Blog: Wenn Kinder zur Psychotherapie gehen

Die meisten von uns bringen die Kindheit mit unbeschwertem Spielen in Verbindung. Klar hat man manchmal oder auch öfters keine Lust in die Schule zu gehen, aber im Grossen und Ganzen ist es eine Zeit ohne Sorge und Nöte. Was aber wenn ein Kind sich nur noch in sich zurückzieht oder besonders ausfällig wird? Dann kann eine Psychotherapie die belastende Situation verbessern.

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