In der Kardiologie geht es um das Herz und die Blutgefässe. In der kardiologischen Sprechstunde werden Herzbeschwerden abgeklärt und Herz-Kreislauf-Erkrankungen diagnostiziert und behandelt.
Viele Herz-Kreislauf-Erkrankungen stehen miteinander in Zusammenhang. Arteriosklerose (Ablagerungen in den Arterien) ist dabei ein häufiger Risikofaktor. Die folgende Übersicht zeigt typische kardiologische Diagnosen.
Am Anfang steht immer das Gespräch (Anamnese): Vorerkrankungen, aktuelle Beschwerden, Risikofaktoren und Medikamente werden erfasst. Je nach Fragestellung folgen Untersuchungen in Ruhe und unter Belastung, um zu sehen, wie das Herz reagiert.
Weitere Abklärungen finden je nach Befund und Beschwerden statt.
Viele Herz-Kreislauf-Erkrankungen lassen sich gut medikamentös behandeln, zum Beispiel mit Blutdruckmedikamenten oder Betablockern zur Entlastung des Herzens und zur Regulation der Herzfrequenz.
Wenn ein Eingriff oder eine Operation nötig ist, erfolgt die Überweisung in ein spezialisiertes Spital. Die weitere Behandlung wird eng begleitet und die Nachsorge koordiniert.
In bestimmten Situationen kann ein Herzgerät sinnvoll sein, um den Herzrhythmus zu überwachen oder zu stabilisieren. Dazu zählen Herzschrittmacher, Defibrillatoren (ICD) und implantierbare Herzmonitore (Loop Recorder).
Ein Herzschrittmacher wird eingesetzt, wenn der Herzschlag zu langsam ist oder es zu Rhythmuspausen kommt. Ein Defibrillator kommt bei erhöhtem Risiko für gefährliche Herzrhythmusstörungen zum Einsatz und kann diese im Notfall automatisch erkennen und beenden. Ein Loop Recorder eignet sich zur längerfristigen Rhythmusüberwachung, wenn Beschwerden wie Herzstolpern, Schwindel oder Ohnmacht nur selten auftreten und in kurzfristigen Untersuchungen nicht erfasst werden.
Wir beraten Sie individuell, klären gemeinsam das passende Vorgehen und koordinieren die weiteren Schritte sowie die Nachkontrollen.
Wenn die unten aufgeführten Symptome länger als 20 Minuten anhalten, sollten Sie nicht zögern und sofort zu uns in die Praxis kommen oder die Ambulanz unter der Nummer 144 alarmieren. Es besteht der Verdacht auf einen Herzinfarkt. Im ersten Fall können wir direkt feststellen, worum es sich handelt und die Behandlung einleiten oder Sie in eine geeignete Klinik einweisen.
Nicht alle Risiken sind beeinflussbar (z. B. Veranlagung). Ein gesunder Lebensstil kann das Risiko aber deutlich senken:
Er ist eine der grössten Gesundheitsängste in der Bevölkerung – der Herzinfarkt. Man weiss aus Erzählungen, Gelesenem oder Arztserien: Schmerzen im Brustkorb, die in den linken Arm ausstrahlen deuten darauf hin. Wer solche Symptome verspürt, geht deshalb rasch von einem Herzinfarkt aus.
Wählen Sie bitte eine der folgenden Optionen