{"id":3392,"date":"2024-12-11T10:17:19","date_gmt":"2024-12-11T10:17:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.praxisambahnhof.ch\/blog\/?p=3392"},"modified":"2025-01-09T14:32:02","modified_gmt":"2025-01-09T14:32:02","slug":"strukturiert-und-organisiert-praxiskoordinatorin-tuelay-ongunyurt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.praxisambahnhof.ch\/blog\/strukturiert-und-organisiert-praxiskoordinatorin-tuelay-ongunyurt\/","title":{"rendered":"Strukturiert und organisiert: Praxiskoordinatorin T\u00fclay Ongunyurt"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"555\" src=\"https:\/\/www.praxisambahnhof.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Tuelay-1024x555.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3393\" srcset=\"https:\/\/www.praxisambahnhof.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Tuelay-1024x555.jpg 1024w, https:\/\/www.praxisambahnhof.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Tuelay-300x163.jpg 300w, https:\/\/www.praxisambahnhof.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Tuelay-768x416.jpg 768w, https:\/\/www.praxisambahnhof.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Tuelay-1536x833.jpg 1536w, https:\/\/www.praxisambahnhof.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Tuelay-2048x1110.jpg 2048w, https:\/\/www.praxisambahnhof.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Tuelay-720x390.jpg 720w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>T\u00fclay Ongunyurt ist Praxiskoordinatorin in der Praxis am Bahnhof und zieht im Hintergrund die F\u00e4den f\u00fcr einen reibungslosen Ablauf im Sprechzimmer und am Empfang. Sie kennt unsere Praxis und die Menschen, Abl\u00e4ufe und Herausforderungen wie keine Zweite.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<h6 class=\"wp-block-heading\">T\u00fclay, Du bist urspr\u00fcnglich gelernte Medizinische Praxisassistentin. Was war der Grund f\u00fcr Deine Berufswahl?<\/h6>\n\n\n\n<p>Als ich in der Schule war, wollten viele eine kaufm\u00e4nnische Ausbildung absolvieren &#8211; dieser Beruf war richtig \u00abin\u00bb. Obwohl ich eigentlich wusste, dass mich die Business- und Finanzwelt nicht interessierte, habe ich mich bei der Sulzer beworben und h\u00e4tte die Lehrstelle auch bekommen. Ich habe weitergesucht, da ich etwas mit Menschen zu tun haben wollte und deshalb im sozialen\/gesundheitlichen Bereich arbeiten wollte.<\/p>\n\n\n\n<h6 class=\"wp-block-heading\">Du hast in unserer Praxis verschiedene Stationen durchlaufen, unter anderem leitende MPA. Heute bist Du Praxiskoordinatorin, wie kam es dazu?<\/h6>\n\n\n\n<p>Als meine Kinder noch klein waren, suchte ich eine Stelle, bei der ich abends oder am Wochenende arbeiten konnte. Die Praxis am Bahnhof bot mir ideale Arbeitszeiten und ich stieg als Wochenend-MPA hier ein.<\/p>\n\n\n\n<p>Da ich jemand bin, die sich gerne einbringt und Ideen zur Optimierung von Abl\u00e4ufen hat, habe ich einige Prozessverbesserungen angeregt. Bald hat mir die Gesch\u00e4ftsleitung die Stelle als Co-MPA-Leitung angeboten.<\/p>\n\n\n\n<p>Und dann kam die Pandemie und ich habe mein Pensum hier erh\u00f6ht. Die Coronazeit war eine grosse Aufgabe f\u00fcr uns alle in der Praxis. Wir mussten teilweise 12-Stunden Schichten \u00fcbernehmen, auch f\u00fcr uns in der Leitung war es eine herausfordernde Zeit. Danach entstand bei mir der Wunsch mehr in den Hintergrund zu r\u00fccken und nicht mehr an der Front zu arbeiten. Als die Stelle der Praxis-Planerin frei wurde habe ich die Gelegenheit ergriffen und bin in diese Position gewechselt.<\/p>\n\n\n\n<p>Mittlerweile hat sich meine T\u00e4tigkeit in die einer Praxiskoordinatorin weiterentwickelt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading has-text-align-center\"><em><em>\u00ab<\/em>Durch die Arbeit mit den unterschiedlichen Spezialisten konnte ich mein Wissen hier deutlich erweitern.\u00bb<\/em><\/h3>\n\n\n\n<h6 class=\"wp-block-heading\">Was sind genau deine T\u00e4tigkeiten?<\/h6>\n\n\n\n<p>Ich koordiniere die kurzfristigen Eins\u00e4tze unseres Personals. Wenn jemand ausf\u00e4llt, bin ich daf\u00fcr zust\u00e4ndig, dass gen\u00fcgend MPAs oder \u00c4rzte in der Praxis arbeiten. Deshalb herrscht bei mir von 7 bis 10 Uhr morgens immer Hochbetrieb. Zus\u00e4tzlich bin ich f\u00fcr alle nicht-fachlichen Anliegen der \u00c4rzteschaft zust\u00e4ndig, ich \u00fcbernehme die Einarbeitung und bin danach ihre Ansprechperson f\u00fcr alle nicht medizinischen Fragen.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch unsere Standorte in B\u00e4ch und Winterthur betreue ich organisatorisch und mir obliegt die Leitung der Arztsekret\u00e4rinnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich konnte in den vergangenen Monaten viel Struktur ins Tagesgesch\u00e4ft bringen und Abl\u00e4ufe optimieren. Ich bin sehr gl\u00fccklich mit meiner momentanen Position und denke, ich kann meine F\u00e4higkeiten optimal einbringen.<\/p>\n\n\n\n<h6 class=\"wp-block-heading\">Was macht Dir am meisten Freude in Deinem Beruf?<\/h6>\n\n\n\n<p>Ich bin jemand, die gerne arbeitet und voller Elan dabei ist. Das heisst, ich gebe viel. Das Sch\u00f6ne hier ist: Es kommt auch viel zur\u00fcck. Wir haben ein tolles Team. Dieses Geben und Nehmen bereitet mir sehr viel Freude. Ein kleines Beispiel: Neulich fiel ein Arzt f\u00fcr den Samstag aus. Ich habe am Freitagabend um 22 Uhr einen anderen Arzt angefragt und er erschien am n\u00e4chsten Tag um 8 Uhr morgens zur Arbeit. Solches Engagement fasziniert mich immer wieder aufs Neue.<\/p>\n\n\n\n<h6 class=\"wp-block-heading\">Was ist eher schwierig?<\/h6>\n\n\n\n<p>Wie schon erw\u00e4hnt, hatte ich bereits viele Positionen inne in der Praxis und ich komme von der Front. Als Wochenend-MPA musste ich \u00fcber alles Bescheid wissen, also auch mal ein R\u00f6ntgenger\u00e4t reparieren oder den Medi-Roboter wieder in Betrieb nehmen. Alle im Betrieb wissen: T\u00fclay weiss Rat. So bin ich oft Anlaufstelle f\u00fcr alle m\u00f6glichen Fragen und das jeden Tag von 8 bis 20 Uhr. Da muss ich mich teilweise sehr bewusst abgrenzen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading has-text-align-center\"><em><em>\u00ab<\/em>Wir haben ein tolles, junges \u00c4rzteteam mit einem guten Zusammenhalt.\u00bb<\/em><\/h3>\n\n\n\n<h6 class=\"wp-block-heading\">Wie ist es in der Praxis am Bahnhof zu arbeiten? Was ist anders in einer kleineren Praxis?<\/h6>\n\n\n\n<p>Durch die Arbeit mit den unterschiedlichen Spezialisten konnte ich mein Wissen hier deutlich erweitern. Ich mag kleine famili\u00e4re Teams. Hier ist es nat\u00fcrlich weniger famili\u00e4r als in einer kleinen Praxis, aber immer noch famili\u00e4r genug um keine anonyme Atmosph\u00e4re entstehen zu lassen.<\/p>\n\n\n\n<h6 class=\"wp-block-heading\">Wie ist die Zusammenarbeit mit den \u00c4rzten und MPAs?<\/h6>\n\n\n\n<p>Die Zusammenarbeit mit allen ist sehr gut. Ich sch\u00e4tze das sehr. Wir haben ein tolles, junges \u00c4rzteteam mit einem guten Zusammenhalt.<\/p>\n\n\n\n<h6 class=\"wp-block-heading\">Was war das bisher sch\u00f6nste, beste oder lustigste Erlebnis, das Du in Deinem Beruf hattest?<\/h6>\n\n\n\n<p>Da muss ich nicht lange \u00fcberlegen. Es kam ein \u00e4lterer Herr in die Praxis. Ich hatte die Aufgabe, ihm eine Infusion zu legen und diese zu \u00fcberwachen. Wir kamen ins Gespr\u00e4ch und ich weiss nicht mehr wie wir darauf gekommen sind, aber er fragte mich: Wenn Sie sich jetzt im Moment gerade etwas w\u00fcnschen k\u00f6nnten, was w\u00e4re es? Ich sagte: Ein Kaffee aus dem Starbucks. Eine halbe Stunde sp\u00e4ter brachte mir jemand, ich glaube es war sein Sohn, einen Starbuckskaffee (der n\u00e4chste Starbucks ist in Rapperswil). Ich war baff! Das werde ich nie vergessen.<\/p>\n\n\n\n<h6 class=\"wp-block-heading\">Hast Du berufliche Zukunftspl\u00e4ne?<\/h6>\n\n\n\n<p>In naher Zukunft habe ich keine gr\u00f6sseren Zukunftspl\u00e4ne. Ein Traum von mir ist, irgendwann einmal ein kleines Heim f\u00fcr betagte Menschen zu leiten. Ich erachte die Betreuung der \u00e4lteren Menschen als wichtige gesellschaftliche Aufgabe. Man findet nur schwer Personal, sowohl in der Pflege wie auch in der Leitung. Hier w\u00fcrde ich mich gerne engagieren.<\/p>\n\n\n\n<h6 class=\"wp-block-heading\">Was tust Du, um abzuschalten?<\/h6>\n\n\n\n<p>Ich gehe jeden Abend joggen. Ich wohne gleich am Waldrand und bin so sofort in der Natur. Ich habe mir erst k\u00fcrzlich eine Stirnlampe gekauft, um auch jetzt in der Dunkelheit unterwegs sein zu k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ausserdem reise ich sehr gerne. Ich besuche am Wochenende liebend gern andere St\u00e4dte. So nehme ich auch l\u00e4ngere Trips f\u00fcr kurze Aufenthalte in Kauf, weil der Szenenwechsel mein Leben sehr bereichert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>T\u00fclay Ongunyurt ist Praxiskoordinatorin in der Praxis am Bahnhof und zieht im Hintergrund die F\u00e4den f\u00fcr einen reibungslosen Ablauf im Sprechzimmer und am Empfang. Sie kennt unsere Praxis und die Menschen, Abl\u00e4ufe und Herausforderungen wie keine Zweite. T\u00fclay, Du bist urspr\u00fcnglich gelernte Medizinische Praxisassistentin. 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