{"id":2575,"date":"2020-07-02T07:36:00","date_gmt":"2020-07-02T07:36:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.praxisambahnhof.ch\/blog\/?p=2575"},"modified":"2025-09-25T16:46:24","modified_gmt":"2025-09-25T16:46:24","slug":"kann-man-sich-vor-alzheimer-schuetzen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.praxisambahnhof.ch\/blog\/kann-man-sich-vor-alzheimer-schuetzen\/","title":{"rendered":"Kann man sich vor Alzheimer sch\u00fctzen?"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/www.praxisambahnhof.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Alzheimer-1024x683.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2576\" srcset=\"https:\/\/www.praxisambahnhof.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Alzheimer-1024x683.jpeg 1024w, https:\/\/www.praxisambahnhof.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Alzheimer-300x200.jpeg 300w, https:\/\/www.praxisambahnhof.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Alzheimer-768x513.jpeg 768w, https:\/\/www.praxisambahnhof.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Alzheimer-1536x1025.jpeg 1536w, https:\/\/www.praxisambahnhof.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Alzheimer-2048x1367.jpeg 2048w, https:\/\/www.praxisambahnhof.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Alzheimer-720x481.jpeg 720w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Ab 60 Jahren steigt das Risiko an Demenz zu erkranken.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Im allt\u00e4glichen Sprachgebrauch werden die Begriffe \u201eAlzheimer\u201c und \u201eDemenz\u201c oft gleichbedeutend verwendet. Genau genommen ist die Alzheimer-Krankheit aber eine Form von Demenz. Ganz generell haben Demenz-Erkrankungen eines gemeinsam: sie beeintr\u00e4chtigen die Funktion des Gehirns. Alzheimer ist langsam fortschreitend und f\u00fchrt zu Ged\u00e4chtnisverlust, Verwirrtheit und Desorientierung. Einige Alltagstipps k\u00f6nnen helfen, das Demenzrisiko zu senken.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Nicht jede \u00e4ltere Person, die hin und wieder etwas vergisst oder die Lesebrille verlegt, ist gleich an Alzheimer erkrankt! Die geistige Leistung nimmt im Alter ab, das ist normal. Trotzdem ist es nat\u00fcrlich wichtig, ein Auge auf die eigene Vergesslichkeit oder jene von Angeh\u00f6rigen zu haben. Denn es gilt: je fr\u00fcher eine Demenz erkannt wird, desto besser sind die Chancen, die Krankheit etwas unter Kontrolle zu bringen oder im Minimum den Verlauf zu verlangsamen. Erste Ansprechperson bei einer m\u00f6glichen Demenzerkrankung ist der <a href=\"https:\/\/www.praxisambahnhof.ch\/de\/fachgebiete\/allgemeine-medizin\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Hausarzt<\/a>. Dieser pr\u00fcft, ob eine normale Hirnalterung oder eine hirnorganische Erkrankung vorliegt. Auch kann der Hausarzt bei einem erh\u00e4rteten Verdacht weiterf\u00fchrende Massnahmen einleiten.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Warum kommt es \u00fcberhaupt zu Alzheimer?<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Alzheimer-Krankheit ist benannt nach dem deutschen Arzt Alois Alzheimer. Sie ist sehr komplex, die genaue Ursache ist aber bis heute ungekl\u00e4rt. Klar ist, dass Alzheimer eine neurodegenerative Erkrankung ist. Das heisst, Nervenzellen im Gehirn sterben nach und nach ab. Auch deren Verbindungen untereinander, also die Synapsen, geraten in Mitleidenschaft. Bei Alzheimer sind vor allem jene Nervenzellen betroffen, die den Botenstoff \u201eAcetylcholin\u201c herstellen. Acetylcholin ist ein Stoff, der Erinnerungen, Denk- und Lernvorg\u00e4nge, aber auch die Orientierung durch das Gehirn transportiert. Als Folge der Nervenzellsch\u00e4digung treten Ged\u00e4chtnisverlust sowie Pers\u00f6nlichkeits- und Verhaltens\u00e4nderungen auf. Eintreffende neue Sinneseindr\u00fccke k\u00f6nnen weder richtig verarbeitet noch mit dem bereits Gelernten sinnvoll verkn\u00fcpft werden. Ebenfalls typisch f\u00fcr Alzheimer sind Eiweissablagerungen im Gehirn, sogenannte \u201ePlaques\u201c. Diese f\u00fchren nach und nach zum irreparablen Versagen verschiedener Hirnregionen. Simple T\u00e4tigkeiten wie die Planung eines Einkaufs oder das korrekte Benennen von Gegenst\u00e4nden und Personen werden zur grossen Herausforderung.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Demenzrisiko senken<\/h2>\n\n\n\n<p>In der Schweiz gibt es etwa 150\u2019000 Demenzkranke, wobei ungef\u00e4hr die H\u00e4lfte davon an einer Alzheimerform leidet. Das Risiko dement zu werden, steigt ab dem 60. Lebensjahr. Wie schnell sich die Krankheit ausbreitet, ist von Fall zu Fall verschieden. Mit den richtigen Medikamenten kann der Fortschritt der Krankheit anf\u00e4nglich verlangsamt werden. Aber auch nichtmedikament\u00f6se Therapien tragen zu einem positiveren Verlauf bei. Dazu geh\u00f6ren beispielsweise Verhaltens- und Musiktherapien oder kognitives Training.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Alzheimer-Pr\u00e4vention: Vorbeugen und Vorsorgen<\/h2>\n\n\n\n<p>Statistisch gesehen l\u00e4sst sich das Risiko einer Alzheimer-Demenz verringern. Bewegung, geistige Fitness, soziale Kontakte und die richtige Ern\u00e4hrung sind hierf\u00fcr die passenden Stichworte. Wird die Krankheit fr\u00fch erkannt, gibt es f\u00fcr Betroffene Strategien und therapeutische Massnahmen, die helfen, den Alltag zu meistern. Eine Fr\u00fcherkennung erleichtert zudem die weitere Lebensplanung: Wie sind die Finanzen geregelt? Wer entscheidet, wenn man nicht mehr selber entscheiden kann? Was steht noch auf der pers\u00f6nlichen Bucket List?<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Vorsicht ist besser als Nachsicht<\/h2>\n\n\n\n<p>Rauchen, ein erh\u00f6hter Blutdruck, hohe Cholesterinwerte, <a href=\"https:\/\/www.praxisambahnhof.ch\/de\/angebot\/diabetesberatung\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Diabetes<\/a> oder <a href=\"https:\/\/app.arzt-direkt.de\/praxisambahnhof\/booking?lang=de&amp;bsid=63bbd1baf829474cf925bc8a&amp;oat=659aa06f80039ff322e2fea5,67de9f9fe3b834dc6764a308,67dea1e07af841a65e264dc9,6824b29bcc73fe838355bcc3\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" title=\"\">\u00dcbergewicht<\/a> k\u00f6nnen einen Einfluss haben auf eine sp\u00e4tere Demenzerkrankung. Zudem belasten die genannten Faktoren die Blutgef\u00e4sse, was zus\u00e4tzlich auch das <a href=\"https:\/\/www.praxisambahnhof.ch\/de\/fachgebiete\/kardiologie\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Herzinfarkt- oder Schlaganfallrisiko<\/a> erh\u00f6ht. Ein gesunder Lebensstil mit viel Bewegung an der frischen Luft, ausgewogene Ern\u00e4hrung und ein aktives Sozialleben sind also hervorragende Pr\u00e4ventionsfaktoren in Hinblick auf Alzheimer aber auch andere Erkrankungen!<\/p>\n\n\n\n<p>Sollten Sie das Gef\u00fchl haben, an Alzheimer erkrankt zu sein oder leidet ein Angeh\u00f6riger von Ihnen an Ged\u00e4chtnisproblemen? Dann nehmen Sie mit uns Kontakt auf. Wir bieten Demenzabkl\u00e4rung mit einer standardisierten Testung an.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.praxisambahnhof.ch\/angebot\/demenzabklaerung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" title=\"\">Demenzabkl\u00e4rung<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im allt\u00e4glichen Sprachgebrauch werden die Begriffe \u201eAlzheimer\u201c und \u201eDemenz\u201c oft gleichbedeutend verwendet. Genau genommen ist die Alzheimer-Krankheit aber eine Form von Demenz. Ganz generell haben Demenz-Erkrankungen eines gemeinsam: sie beeintr\u00e4chtigen die Funktion des Gehirns. Alzheimer ist langsam fortschreitend und f\u00fchrt zu Ged\u00e4chtnisverlust, Verwirrtheit und Desorientierung. 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