{"id":2340,"date":"2019-11-05T15:00:39","date_gmt":"2019-11-05T15:00:39","guid":{"rendered":"https:\/\/www.praxisambahnhof.ch\/blog\/?p=2340"},"modified":"2025-11-17T12:12:43","modified_gmt":"2025-11-17T12:12:43","slug":"die-prep-schuetzt-mich-vor-hiv-auch-ohne-kondom-was-es-mit-der-blauen-vorbeugenden-pille-auf-sich-hat","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.praxisambahnhof.ch\/blog\/die-prep-schuetzt-mich-vor-hiv-auch-ohne-kondom-was-es-mit-der-blauen-vorbeugenden-pille-auf-sich-hat\/","title":{"rendered":"\u201eDie PrEP sch\u00fctzt mich vor HIV \u2013 auch ohne Kondom\u201c. Was es mit der blauen vorbeugenden Pille auf sich hat!"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"682\" src=\"https:\/\/www.praxisambahnhof.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/AdobeStock_136500415-1024x682.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2344\" srcset=\"https:\/\/www.praxisambahnhof.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/AdobeStock_136500415-1024x682.jpeg 1024w, https:\/\/www.praxisambahnhof.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/AdobeStock_136500415-300x200.jpeg 300w, https:\/\/www.praxisambahnhof.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/AdobeStock_136500415-768x511.jpeg 768w, https:\/\/www.praxisambahnhof.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/AdobeStock_136500415-720x479.jpeg 720w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Bereits zum zweiten Mal revolutioniert eine blaue Pille die Auslebung der Sexualit\u00e4t. Diesmal verschafft sie aber keine Erektion, sondern sie sch\u00fctzt. Und zwar vor HIV. Neben der Benutzung von Kondomen und dem Schutz durch Therapie ist dieses vorbeugende Pr\u00e4parat eine weitere Methode eine Ansteckung mit HIV zu verhindern. Ihre Wirksamkeit ist erwiesen, doch wer nimmt die sogenannte PrEP ein und warum? <\/strong><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die PrEP \u2013 das chemische Kondom<\/h2>\n\n\n\n<p>PrEP steht kurz f\u00fcr <strong>Pr<\/strong>\u00e4-<strong>E<\/strong>xpositions-<strong>P<\/strong>rophylaxe.<br><strong>Pr\u00e4<\/strong> meint \u201evor\u201c. <strong>Exposition<\/strong> dr\u00fcckt den \u201epotenziellen Kontakt mit dem HI-Virus\u201c aus und <strong>Prophylaxe<\/strong> ist die \u201epr\u00e4ventive Behandlung, um eine Infektion zu verhindern\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Spricht man von einer PrEP, ist ein verschreibungspflichtiges Medikament gemeint, mit dem sich HIV-negative Menschen vor HIV sch\u00fctzen k\u00f6nnen. Die Wirksamkeit ist wissenschaftlich gepr\u00fcft. Die Einnahme erfolgt unter Fachkontrolle. Die PrEP besteht aus einer Tablette mit den Wirkstoffen Tenofovirdisoproxil und Emtricitabin, wie sie im Medikament Truvada\u00ae oder einem entsprechenden Generikum vorkommen. Truvada\u00ae wird unter anderem als Kombinationspr\u00e4parat zum therapeutischen Einsatz bei HIV-positiven Menschen verwendet. Es ist also ein AIDS-Medikament. Nimmt man die PrEP richtig ein, sch\u00fctzt das Pr\u00e4parat genau so zuverl\u00e4ssig vor HIV wie ein Kondom. Gegen sexuell \u00fcbertragbare Infektionen wie zum Beispiel Tripper (Gonorrh\u00f6e), Chlamydien, Syphilis oder Hepatitis ist eine PrEP hingegen unwirksam. <\/p>\n\n\n\n<p>Obwohl die HIV-Pr\u00e4-Expositionsprophylaxe in der Schweiz noch nicht zugelassen ist, wird sie von \u00c4rztinnen und \u00c4rzten als Off-Label-Use verschrieben. Dies geschieht im Sinne einer zulassungs\u00fcberschreitenden Anwendung. <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">So wirkt die HIV-Prophylaxe<\/h2>\n\n\n\n<p>Bei der PrEP gelangen die Wirkstoffe des HIV-Medikaments in die Zellen der Schleimh\u00e4ute. Beim Sex ohne Kondom, bei dem die Schleimh\u00e4ute beider Sexualpartner miteinander in Ber\u00fchrung kommen, dringen m\u00f6gliche HI-Viren in diese Schleimhautzellen ein. Ihr Ziel: sich zu vermehren. Eine PrEP verhindert diese Vermehrung. Befinden sich genug Wirkstoffe im Blut und in den Schleimh\u00e4uten, kann keine HIV-Infektion entstehen. Wird die PrEP abgesetzt, verschwindet auch die Schutzwirkung. <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wie sinnvoll ist die HIV-Verh\u00fctung mit Medikamenten?<\/h2>\n\n\n\n<p>Mit der PrEP k\u00f6nnen sich jene vor HIV sch\u00fctzen, die beim Sex auf ein Kondom verzichten wollen und h\u00e4ufig wechselnde Partner haben. Die Gr\u00fcnde, weshalb Geschlechtsverkehr ohne Kondom praktiziert wird, sind unterschiedlich. Erektionsprobleme, das Gef\u00fchl von Intimit\u00e4t und N\u00e4he aber auch Alkohol und Drogen spielen eine nicht unwesentliche Rolle. Bei letzterem ist ein Kondom in den seltensten F\u00e4llen das, woran man als erstes denkt. Der Grund f\u00fcr kondomlosen Sex ist schlussendlich aber eine pers\u00f6nliche, selbstbestimmte Entscheidung und soll nicht moralisch bewertet werden. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Mit PrEP: Sexuelle Vorlieben ja, Angst nein<\/strong><br>Geht es um Sex mit Unbekannten, er\u00f6ffnet sich ein weiteres Feld f\u00fcr die PrEP-Nutzung. Angst. Und zwar latent vorhandene Angst, sich beim Sex \u2013 trotz Kondom \u2013 mit HIV anzustecken. Der eine oder andere hat es eventuell schon erlebt: Ein Kondom wird unbemerkt abgezogen, platzt, oder wird beim Verkehr mit mehreren Sexualpartnern nicht gewechselt. Gerade bei anonymem Sex kann die Angst vor einer Ansteckung sehr gross sein. Hier stehen sexuelles Verlangen, blindes Vertrauen und die Hoffnung \u00abda passiert schon nichts\u00bb oft dicht beieinander. Meist gefolgt von einem schlechten Gewissen und Scham, wurde das Kondom aus reiner Lust ignoriert. <\/p>\n\n\n\n<p>Klar ist: nicht alle bef\u00fcrworten eine PrEP. Viele stehen ihr \u2013 wenn auch unberechtigt &#8211; skeptisch gegen\u00fcber oder lehnen sie strikt ab. Die Frage, weshalb nicht einfach ein Kondom benutzt wird, um sich vor HIV und anderen Infektionen zu sch\u00fctzen, ist durchaus legitim. Klar ist aber auch: Neben der HIV-Prophylaxe kann die PrEP bei vielen eine psychische und physische Entlastung sein um das Sexualleben unbeschwert und angstfrei zu gestalten. <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Safer-Sex? Ja, wenn die PrEP richtig angewendet wird<\/h2>\n\n\n\n<p>Wer gesund ist, kann sich mit einer PrEP unter \u00e4rztlicher Beobachtung sch\u00fctzen. Mit \u201egesund\u201c ist gemeint: frei von sexuell \u00fcbertragbaren Krankheiten, HIV-Status: negativ, normale Nierenwerte und keine Osteoporose. Alle drei Monate folgt eine medizinische \u00dcberpr\u00fcfung. Diese engmaschige \u00e4rztliche Begleitung w\u00e4hrend der PrEP-Zeit ist n\u00f6tig und geh\u00f6rt zur Prophylaxe dazu. Nur so k\u00f6nnen allf\u00e4llige Nebenwirkungen, Geschlechtskrankheiten oder eine, in seltenen F\u00e4llen m\u00f6gliche Ansteckung erkannt und behandelt werden. Genauso entscheidend ist die richtige PrEP-Anwendung. Denn auch sie bestimmt mit, ob der nachfolgende Sex \u201esafe\u201c ist oder nicht. Das bedeutet: die Einnahme der Tabletten erfolgt regelm\u00e4ssig und im besten Falle ohne Unterbruch. Unregelm\u00e4ssigkeiten k\u00f6nnen das Risiko einer HIV-Infektion erh\u00f6hen. Zum Schutz mit PrEP geh\u00f6rt also weit mehr, als einfach eine blaue Pille zu schlucken.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Darum m\u00fcssen PrEP-Anwender \u00e4rztlich begleitet werden<\/h2>\n\n\n\n<p>Wird die PrEP von einer unwissend HIV-positiven Person auf eigene Faust eingenommen, kann es bei einer HIV-negativen Person zu einer Infektion kommen. Die Wirkstoffe Tenofovirdisoproxil und Emtricitabin reichen alleine nicht aus, die Viruslast zu senken. Nur unter \u00e4rztlicher Aufsicht k\u00f6nnen solche Gefahren abgewendet werden. <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Ein sicherer HIV-Schutz f\u00fcr jedermann?<\/h2>\n\n\n\n<p>Klar und wissenschaftlich belegt ist, wer die PrEP korrekt einnimmt, ist zuverl\u00e4ssig vor HIV gesch\u00fctzt. Laut einer Studie liegt die Wirksamkeit bei weit \u00fcber 90 %. Auch wenn die PrEP ein wichtiger Bestandteil der modernen HIV-Pr\u00e4vention ist, sie darf kein auferlegter Zwang sein f\u00fcr solche, die sich anderweitig sch\u00fctzen wollen. Eine PrEP soll dort zum Zug kommen, wo das Kondom versagt. N\u00e4mlich bei jenen, die sich wiederholt oder gelegentlich einem erh\u00f6hten HIV-Risiko aussetzen. Dadurch, dass die PrEP flexibel eingesetzt werden kann &#8211; \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum oder anlassbezogen &#8211; deckt sie verschiedene Risikogruppen ab. <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Ohne Kondom aber mit (m\u00f6glichen) Nebenwirkungen<\/h2>\n\n\n\n<p>Die PrEP wird grunds\u00e4tzlich gut vertragen. Wie die meisten Medikamente geh\u00f6rt allerdings auch eine PrEP nicht zu den nebenwirkungsfreien Pr\u00e4paraten. Oftmals dauert es eine Zeit, bis sich der K\u00f6rper an ein Medikament gew\u00f6hnt hat. Zu Beginn der Prophylaxe k\u00f6nnen daher Magen-Darm-Beschwerden sowie Gelenk- und Kopfschmerzen auftreten. Auch Hautausschl\u00e4ge und Schlafst\u00f6rungen sind h\u00e4ufige Begleiterscheinungen. Gravierende gesundheitliche Probleme in Zusammenhang mit der PrEP treten in seltenen F\u00e4llen in Form von Nierensch\u00e4den oder einer abnehmenden Knochendichte auf. Diese sind jedoch nicht irreversibel. Schlechte Werte normalisieren sich mit Absetzen des Pr\u00e4parates wieder. H\u00e4lt man sich als PrEP-Benutzer an die regelm\u00e4ssigen Labortests, sollten auftretende Nebenwirkungen kein Problem darstellen. Sie werden rasch erkannt und behandelt. <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Und was ist mit Syphilis, Chlamydien und Co.?<\/h2>\n\n\n\n<p>Genauso wie beim Erkennen von unerw\u00fcnschten Nebenwirkungen verh\u00e4lt es sich mit Geschlechtskrankheiten. Diese haben durch die wiederholten \u00e4rztlichen Kontrollen wenige Chancen sich zu verbreiten. Dass die PrEP-Einnahme zu einer Zunahme von sexuell \u00fcbertragbaren Krankheiten f\u00fchren k\u00f6nnte, ist zwar m\u00f6glich, bleibt bisweilen aber Theorie. Denn die engmaschige Beobachtung bei PrEP-Anwender und die damit in Zusammenhang stehende, fr\u00fchzeitige Erkennung und Behandlung allf\u00e4lliger Geschlechtskrankheiten, zieht eher eine fallende Rate mit sich, als eine steigende.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00dcber lang oder kurz \u2013 eine PrEP sch\u00fctzt<\/h2>\n\n\n\n<p>Derzeit existieren zwei Anwendungsbereiche: die Dauer-PrEP und die On-Demand-PrEP. W\u00e4hrend die Dauer-PrEP f\u00fcr einen l\u00e4ngerfristigen oder je nach Lebensstil auch lebenslangen Einsatz gedacht ist, findet die On-Demand-PrEP vor allem f\u00fcr eine kurzfristig geplante Einnahme Verwendung. Dies kann ein Wochenendausflug sein, bei dem es zu Sex kommt. Es gibt aktuell zwar nur limitierte Erhebungen in Bezug auf die Wirksamkeit der On-Demand-PrEP. Die zur Verf\u00fcgung stehende Datenlage sieht aber gut aus. Dennoch: f\u00fcr sehr spontane sofort Treffen (&lt; 2 Stunden) ist auch die On-Demand-PrEP nicht zu empfehlen, sondern das Kondom als Schutz vorzuziehen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Der Griff ins Portemonnaie <\/h2>\n\n\n\n<p>Die Grundversicherung der Krankenkasse deckt die Arztkosten sowie s\u00e4mtliche Untersuchungen. Das Medikament muss aus eigener Tasche bezahlt werden. Aktuell besteht die M\u00f6glichkeit auf legalem Weg an g\u00fcnstige Generika zu gelangen und die Tabletten \u00fcber eine Schweizer Apotheke oder den <a href=\"https:\/\/www.praxisambahnhof.ch\/de\/team\/\u00e4rzte\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"behandelnden Arzt (\u00f6ffnet in neuem Tab)\">behandelnden Arzt<\/a> zu beziehen (CHF 75 \/ 30 Tabletten). Das Medikament ist rezeptpflichtig.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Off-Label-Verschreibung \u2013 was heisst das?<\/h2>\n\n\n\n<p>Die korrekte PrEP-Einnahme und die regelm\u00e4ssigen Kontrolltermine sind wesentliche Bestandteile im Umgang mit dem Medikament. Wie eingangs bereits erw\u00e4hnt: die PrEP wird aktuell als Off-Label-Use verschrieben. Das bedeutet, dass das Pr\u00e4parat zwar zugelassen ist, jedoch f\u00fcr einen anderen Anwendungsbereich. Patienten m\u00fcssen ausf\u00fchrlich \u00fcber die Einnahme und m\u00f6gliche Risiken aufgekl\u00e4rt werden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Fazit<\/h2>\n\n\n\n<p>Wer ein besonders ausgepr\u00e4gtes HIV-Risikoverhalten zeigt und Schwierigkeiten hat, mit der Verwendung von Kondomen, kann auf die PrEP zur\u00fcckgreifen um eine Ansteckung mit dem HI-Virus zu vermeiden. Die PrEP erm\u00f6glicht den Zugang zu einer unbeschwerten und angstfreieren Sexualit\u00e4t. Ob mit einer sehr sicheren Dauer-PrEP oder mit einer spontaneren, aber daf\u00fcr weniger sicheren On-Demand-PrEP. Korrekt und unter \u00e4rztlicher Beobachtung eingenommen, sch\u00fctzt das Medikament. Letztendlich geht es nicht darum wie, sondern dass verh\u00fctet wird. Ein verantwortungsbewusstes Verhalten im Umgang mit der eigenen Sexualit\u00e4t und Gesundheit ist deshalb der beste Schutz.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">PrEP-Bezug im Z\u00fcrcher Oberland<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Praxis am Bahnhof in R\u00fcti bietet eine PrEP-Sprechstunde an. <a href=\"https:\/\/www.praxisambahnhof.ch\/team\/aerzte\/ali-sigaroudi\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Ali Sigaroudi<\/a>, diplomierter Arzt und Facharzt f\u00fcr Klinische Pharmakologie, ist f\u00fcr die PrEP-Abgabe verantwortlich. Er ist <strong>24 Stunden<\/strong> am Tag erreichbar f\u00fcr jene, die eine PrEP in Anspruch nehmen. Dr. Sigaroudi legt grossen Wert darauf den PrEP-Anwendern die Gewissheit zu geben, dass egal zu welcher Zeit das Medikament eingenommen wird, eine Fachperson da ist. Gerade wenn unerwartete Wirkungen eintreten oder sich Unklarheiten in Zusammenhang mit der Einnahme ergeben. <\/p>\n\n\n\n<p>Zur <a href=\"https:\/\/www.praxisambahnhof.ch\/angebot\/prep-hiv-prophylaxe\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" title=\"\">PrEP-Angebotsseite<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bereits zum zweiten Mal revolutioniert eine blaue Pille die Auslebung der Sexualit\u00e4t. Diesmal verschafft sie aber keine Erektion, sondern sie sch\u00fctzt. Und zwar vor HIV. Neben der Benutzung von Kondomen und dem Schutz durch Therapie ist dieses vorbeugende Pr\u00e4parat eine weitere Methode eine Ansteckung mit HIV zu verhindern. 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