{"id":2090,"date":"2019-01-24T11:56:48","date_gmt":"2019-01-24T11:56:48","guid":{"rendered":"http:\/\/praxisambahnhof.ch\/blog\/?p=2090"},"modified":"2020-06-23T14:03:07","modified_gmt":"2020-06-23T14:03:07","slug":"assistenzaerztin-mit-klarem-ziel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.praxisambahnhof.ch\/blog\/assistenzaerztin-mit-klarem-ziel\/","title":{"rendered":"Assistenz\u00e4rztin mit klarem Ziel"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-2091\" src=\"http:\/\/praxisambahnhof.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Eszter-Toth-1.jpg\" alt=\"Assistenz\u00e4rztin Estzer Toth wusste schon fr\u00fch, was sie werden m\u00f6chte\" width=\"3413\" height=\"2049\" srcset=\"https:\/\/www.praxisambahnhof.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Eszter-Toth-1.jpg 3413w, https:\/\/www.praxisambahnhof.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Eszter-Toth-1-300x180.jpg 300w, https:\/\/www.praxisambahnhof.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Eszter-Toth-1-768x461.jpg 768w, https:\/\/www.praxisambahnhof.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Eszter-Toth-1-1024x615.jpg 1024w, https:\/\/www.praxisambahnhof.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Eszter-Toth-1-720x432.jpg 720w\" sizes=\"auto, (max-width: 3413px) 100vw, 3413px\" \/><\/p>\n<p><strong>Dr. med. Eszter To\u0301th stammt aus Ungarn und arbeitet bei uns als Assistenz\u00e4rztin f\u00fcr ein Jahr. Sie hat, seit sie klein ist, ein klares Ziel vor Augen!<\/strong><\/p>\n<h6>Frau To\u0301th, wollten Sie schon immer Medizin studieren und \u00c4rztin werden?<\/h6>\n<p>Ja, ich wusste bereits mit f\u00fcnf Jahren, dass ich \u00c4rztin werden m\u00f6chte. Ich hatte eine sehr gute Kinder\u00e4rztin und habe mich immer sehr wohl gef\u00fchlt in der Praxis. Sie war immer sehr professionell und freundlich \u2013 sie ist mein Vorbild.<\/p>\n<p>Ich war deshalb in der Schule immer sehr fleissig und habe viel gelernt. Um in Ungarn an der Universit\u00e4t zugelassen zu werden, muss man zwei Pr\u00fcfungen in Fremdsprachen ablegen. Ich habe darum in der Grundschule und im Gymnasium eine Intensiv-Deutsch-Klasse besucht und da freiwillig mehrere Stunden zus\u00e4tzlich Deutsch gelernt.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der Matura habe ich bei dem besten Biologielehrer der Stadt Extra-Biologiekurse besucht, um mich auf die Aufnahmepr\u00fcfung vorzubereiten.<\/p>\n<h6>Braucht ein Medizinstudent besondere F\u00e4higkeiten?<\/h6>\n<p>Ja, zuerst einmal muss man sich zu 100 % daf\u00fcr entscheiden, Arzt oder \u00c4rztin werden zu wollen. Wer nicht ganz davon \u00fcberzeugt ist, h\u00e4lt die Ausbildung nicht durch. Danach braucht es Ausdauer.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: center;\"><em>\u201eIch wusste bereits mit f\u00fcnf Jahren, dass ich \u00c4rztin werden m\u00f6chte.\u201c <\/em><\/h3>\n<h6>Ist das Medizinstudium so zeitintensiv und anstrengend, wie man sich das vorstellt?<\/h6>\n<p>Die ersten zwei Jahre bestanden nur aus Vorlesungen und Lernen. Diese Zeit war sehr anstrengend! In meinem Jahrgang sind 25 Studierende gestartet und sechs Jahre sp\u00e4ter waren wir f\u00fcnf oder sechs bei der Abschlusspr\u00fcfung, die anderen haben aufgeh\u00f6rt oder viel sp\u00e4ter abgeschlossen. Es braucht schon Biss!<\/p>\n<p>Im dritten Jahr begann dann der Kontakt mit den Patienten. Das war das, was ich wollte. Deshalb wurde es f\u00fcr mich ab da einfacher \u2013 es war immer noch viel zu lernen, aber der Kontakt mit den Patienten gefiel mir sehr gut.<\/p>\n<h6>Wie ist das, wenn man zum ersten Mal als \u00c4rztin vor einem Patienten steht?<\/h6>\n<p>F\u00fcr mich war das eine sehr grosse Sache \u2013 die gr\u00f6sste Pr\u00fcfung in meinem Leben. Ich glaube, das erste Mal war im Spital bei meiner ersten Assistenzarztstelle, als ich einen Patienten \u00fcber eine OP aufkl\u00e4rte, ich war nerv\u00f6s und aufgeregt.<\/p>\n<h6>Man h\u00f6rt immer wieder, die Assistenz\u00e4rzte seien schlecht bezahlt und machten am meisten \u00dcberstunden im Krankenhaus. Wie schlimm ist es wirklich?<\/h6>\n<p>Jeder Anfang ist schwer und anstrengend, aber ich hatte und habe ein Ziel vor Augen, das mich jeden Morgen motiviert aufzustehen und mein Bestes zu geben.<\/p>\n<p>Zu Beginn musste ich im Spital schon sehr viel arbeiten, weil ich die Abl\u00e4ufe und das System noch nicht kannte, danach wurde es besser.<\/p>\n<h6>Was ist anders daran in einer Praxis wie der Praxis am Bahnhof zu arbeiten als im Krankenhaus?<\/h6>\n<p>Hier in der Praxis arbeite ich selbstst\u00e4ndiger und befasse mich mit vielf\u00e4ltigen Fragestellungen. Es kann sein, dass ich ein einmonatiges Baby mit Husten behandle und f\u00fcnf Minuten sp\u00e4ter eine 90-j\u00e4hrige Frau mit Bluthochdruck. Ich muss vieles nachlesen und mich mit den unterschiedlichsten Fragen besch\u00e4ftigen.<\/p>\n<p>Im Spital, wo man auf einer spezifischen Abteilung arbeitet ist man fokussierter in der Fachrichtung.<\/p>\n<p>Mir gefallen beide Formen der Arbeit.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: center;\"><em>\u201eIch habe ein Ziel vor Augen, das mich jeden Morgen motiviert aufzustehen und mein Bestes zu geben.\u201c<\/em><\/h3>\n<h6>Wissen Sie schon, welche Fachrichtung Sie einschlagen wollen?<\/h6>\n<p>Ja, Kinder\u00e4rztin! Ich sammle jetzt Erfahrungen in der Allgemeinmedizin und m\u00f6chte sp\u00e4ter als Assistenz\u00e4rztin im Kinderspital arbeiten.<\/p>\n<h6>Was sind die gr\u00f6ssten Herausforderungen in Ihrem Beruf?<\/h6>\n<p>Ich bin eine junge \u00c4rztin und muss darum das Vertrauen einiger Patienten zuerst gewinnen. Ich h\u00f6re \u00f6fters den Satz: \u201eWas Sie sind so jung und schon \u00c4rztin?\u201c \u201eJa ich bin \u00c4rztin.\u201c, antworte ich darauf kurz und knapp.<\/p>\n<h6>Was war die sch\u00f6nste oder lustigste Geschichte, die Sie je mit einem Patienten erlebten?<\/h6>\n<p>Eine lustige Geschichte f\u00e4llt mir grad nicht ein. Manchmal muss ich schmunzeln, wenn M\u00e4nner mit Erk\u00e4ltungen kommen, denn die ber\u00fchmte M\u00e4nnergrippe gibt es wirklich. Wenn ein Mann eine Erk\u00e4ltung hat, f\u00fchlt er sich tendenziell viel kr\u00e4nker als eine Frau.<\/p>\n<h6>Wann freuen Sie sich in Ihrem Beruf?<\/h6>\n<p>Es ist unerl\u00e4sslich f\u00fcr meine Arbeit, dass meine Patienten zufrieden sind. Ich freue mich deshalb sehr, wenn diese Zufriedenheit da ist und sie wieder zu mir kommen.<\/p>\n<h6>Wann \u00e4rgern Sie sich in Ihrem Beruf?<\/h6>\n<p>Wenn es grosse Sprachbarrieren gibt, wird die Behandlung sehr schwierig. Es kann sogar gef\u00e4hrlich werden, wenn die Patienten nicht mitteilen k\u00f6nnen, wo das Problem liegt oder nicht alle Informationen liefern k\u00f6nnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dr. med. Eszter To\u0301th stammt aus Ungarn und arbeitet bei uns als Assistenz\u00e4rztin f\u00fcr ein Jahr. Sie hat, seit sie klein ist, ein klares Ziel vor Augen! Frau To\u0301th, wollten Sie schon immer Medizin studieren und \u00c4rztin werden? 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